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Senat lehnt Begnadigung von verurteiltem FTX-Gründer SBF einstimmig ab

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Lächelnde Frau im weißen Anzug in einem Gerichtssal, die Professionalität und Selbstvertrauen ausstrahlt.

Das Wichtigste

Der US-Senat verabschiedete eine unverbindliche Resolution mit einstimmiger Unterstützung gegen jede präsidiale Begnadigung oder Strafumwandlung für Sam Bankman-Fried, den verurteilten FTX-Gründer. Dies erfolgt, nachdem Bankman-Fried um Gnade ersuchte, obwohl Trump bereits andere prominente Kryptofiguren wie den ehemaligen Binance-CEO Changpeng Zhao und den Dark-Web-Operator Ross Ulbricht begnadigt hat.

Die wichtigsten Punkte

  • Die Senatsbeschließung besagt ausdrücklich, dass Bankman-Fried unter keinen Umständen Gnade erhalten soll, was einheitlichen Widerstand des Kongresses gegen jede präsidiale Begnadigung oder Strafumwandlung signalisiert.
  • Bankman-Fried ist der verurteilte Gründer der FTX-Börse, die 2022 zusammenbrach und massive Verluste für Kunden verursachte sowie das Vertrauen in Kryptomärkte insgesamt beschädigte.
  • Trump hat kürzlich andere kryptoaffilierte Figuren wie Changpeng Zhao und Ross Ulbricht begnadigt, was Spekulationen über mögliche Gnade für Bankman-Fried auslöste, aber Prognosemärkte bewerten die Chancen auf eine Begnadigung bis Ende Juli nun auf unter 1%.
  • Die Beschließung ist unverbindlich, das heißt, sie hat keine rechtliche Kraft; nur der Präsident kann unter der US-Verfassung Gnade gewähren oder Strafen umwandeln.

Der US-Senat verabschiedete einstimmig eine unverbindliche Beschließung gegen Gnadengesuch für Sam Bankman-Fried, den verurteilten Gründer der zusammengebrochenen FTX-Börse. Die Maßnahme, die Senatoren aus beiden Parteien unterstützten, besagte ausdrücklich, dass Bankman-Fried unter keinen Umständen eine präsidiale Begnadigung oder Strafumwandlung erhalten sollte.\n\nBankman-Fried ersuchte um Gnade Monate nachdem die Trump-Administration mehrere andere kryptoaffilierte Figuren begnadigte und deren Strafen umwandelte, einschließlich des ehemaligen Binance-CEO Changpeng Zhao und des Dark-Web-Marktplatz-Operators Ross Ulbricht. Dieses Muster hatte Spekulationen genährt, dass der ehemalige FTX-Chef als Nächster begnadigt werden könnte. Allerdings haben Prognosemärkte die Chancen auf solch eine Begnadigung bis Ende Juli seitdem auf unter 1% bewertet, was wenig realistische Aussicht auf Gnade anzeigt.\n\nDie Senatsbeschließung spiegelt die Schwere wider, mit der Gesetzgeber Bankman-Frieds Handlungen beurteilen. Der FTX-Zusammenbruch von 2022 vernichtete Milliarden an Kundeneinzahlungen und wurde zum Symbol für unkontrollierte Betrügerei und Misswirtschaft in der Kryptosphäre und beschädigte das öffentliche Vertrauen in digitale Vermögenswerte insgesamt. Obwohl unverbindlich und somit ohne rechtliche Kraft, sendet die einstimmige Position ein klares Signal über die Stimmung im Kongress.

Der Widerstand des Kongresses gegen Bankman-Frieds Gnadengesuch könnte den Präsidenten von einer Gewährung abraten und signalisiert, wie schwerwiegend Gesetzgeber die Schäden des FTX-Zusammenbruchs für Kunden und die öffentliche Glaubwürdigkeit von Kryptowährungen beurteilen.
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